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Donnerstag, 8. Mai 2014

Weg mit den Tattoos

Also nicht wirklich weg, aber ich bin schon lange auf der Suche nach einem Schnitt, der meine Tätowierungen verdeckt - und es sind derer eine Menge.
Aus diesem Grund trage ich auch im Sommer an der Arbeit grundsätzlich langärmelig und nie einen größeren Ausschnitt. Leider sind bei den üblichen Longsleeves trotzdem die Flügelchen meiner sich auf dem Schlüsselbein befindlichen Schwalben zu sehen, was jetzt keine Unglück ist, aber eben nicht sein muss.
Als ich von dem neuen Pattydoo Designer erfuhr und dort den Schnitt "Liv" entdeckte, war ich glücklich, erfüllt er doch alle meine Kriterien für "Arbeitskleidung".
Ich hab ihn mir mit Dreiviertelärmeln und U-Bootausschnitt gekauft (für sagenhafte 2,99 €), aber leider halbe Ärmel erhalten. Das war aber kein Problem, denn nach einem kurzen Emailwechsel, bekam ich die Dreiviertelärmel auch noch - ohne zusätzliche Kosten. Sehr kundinnenfreundlich!

Und nun mein erstes Shirt.
Auf dem ersten Bild eher unspektakulär, faltig & etwas unförmig:












lieber mal angezogen gucken:















nicht viel zu sehen, ok, dann mal näher ran:

















und noch näher













Mir gefällt meine Liv richtig gut. Das Einzige, was besser werden kann, ist der Ausschnitt. Ich habe Bündchen angenäht, obwohl da was von "einfassen" stand. Muss ich vielleicht mal ausprobieren, aber ich will eben wirklich keinen Ausschnitt!
Durch die Bündchen ist das Shirt am U-Bootausschnitt aber leider etwas faltig geworden:












Was meint ihr?
Ich werde mir auf jeden fall noch weitere Livs nähen, das steht fest!

Verlinkt zu RUMS, weil es für mich ist!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Mal wieder was für mich: Ich bin glücklich!

Meine zweite Shelly ist entstanden, endlich! Der Stoff liegt hier seit drei Monaten rum und hat förmlich nach mir gerufen. Jetzt hab ich mir endlich mal die Zeit genommen und in zwei Tagen (danke Anton, dass du gerade so regelmäßige Schläfchen hälst) genäht.
Und sie gefällt mir so gut, dass ich schon den ganzen Tag mit einem dicken Grinsen rumlaufe. Jetzt kann das kalte Wetter kommen.
Und jetzt, Bilderfluuuuuuuut:










































Leider nicht so ideal zum Stillen, aber da ich ja bald wieder arbeiten gehe, passt das :-)

Und jetzt ab damit zum RUMS #44

Montag, 23. September 2013

Wickelshirt von mommymade

Ich durfte Probenähen. Das allererste Mal! Ich war total aufgeregt, als ich von meinem Glück erfuhr und bass erstaunt, als ich auf der Seite von Sarah lesen konnte, dass sich sogar richtig viel Näherinnen beworben hatten, ich also gar keine "Notlösung" (weil Anfängerin) war.
Dann will ich mal berichten:


Zuschneiden:
Das Ebook ist schnell ausgeschnitten und zusammengeklebt.
Toll ist, dass alle Größen eine eigene Farbe und ein eigenes markantes Muster haben, so fällt das ausschneiden auch bei einem schwarz-weiß Ausdruck leicht.

Nähen:
Das Zusammennähen der einzelnen Teile geht einfach und schnell. Selbst ich als ungeübtere Näherin, brauchte nur ca. 10 Minuten dafür.

Einfassen:
Fand ich ein bisschen tricky, hab es allerdings auch noch nie vorher gemacht. Bei der nächsten Jacke wird es sicher schon leichter. Statt sie einzufassen, habe ich Bündchen an die Ärmel genäht

Passform:
Fritz ist relativ lang, deshalb habe ich die Jacke in Gr. 68 genäht. Sie ist ihm nun ein klitzekleines bisschen weit, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde, so kann ich ihm bei Bedarf etwas mehr drunter ziehen.

Aussehen:
Mir gefällt die Wickeljacke ausgenommen gut. Sie lässt Raum für eigene Gestaltung und Abwandlungen. Fritz findet es super, dass er nichts über den Kopf gezogen bekommt.

Fazit:
Ich finde den Schnitt & die Anleitung sehr gut verständlich. Die Jacke ist sehr leicht zu nähen und wer über ein bisschen Erfahrung verfügt, hat mit den Einfassen sicher keine Probleme. 
Tolles Shirt!

Und nun die Bilder:

























Erwerben könnt ihr das tolle Ebook bei mommymade und Dawanda!
Und weil ich Fritz seit dem das schicke Teil nicht mehr ausziehe und er sie auch heute wieder trägt (siehe oben), kommt mein Post zu "Shirtwoche" von Frl. Rohmilch, und natürlich hier hin und dort hin!


Donnerstag, 15. August 2013

Meine erste Martha - endlich geschafft!

Bis jetzt habe ich genau zwei Kleidungsstücke für mich genäht: Frida (siehe hier) und eine Martha. Beides nach Schnittmustern vom Milchmonster.
Die Frida hab ich relativ schnell hinbekommen, musste zwar ein paar Nähte noch mal nachnähen (der Stoff bekam an der Naht kleine Löcher), aber ansonsten, alles super.

Anders bei der Martha. Ich habe schon eine kleine Ewigkeit für das Zuschneiden benötigt, da meine Oberweite (ich stille) nicht zu der restlichen Größe (38) passt. Der Schnitt ist für ein B-Körbchen ausgelegt.
Im E-Book findet sich eine sehr gute Anleitung, in der genau beschrieben wird, wie man den Schnitt anpasst. War ein bisschen fummelig, aber ich habs geschafft.
Den Stoff hatte ich schon eine Weile hier liegen: Dutch Love von Hamburger Liebe. Den hab ich mir für etwas Besonderes aufgehoben, jetzt war es soweit!
Ich muss sagen, dass ich fast ausschließlich Schwarz und blau (Jeans) trage und ich schon etwas Bedenken wegen des Musters hatte, aber irgendwie hat dieses es mir angetan.
Also, alles zugeschnitten. Und, oh Schreck, der Stoff reichte nicht mehr für das Rückteil. Ich hatte nämlich bei meiner Frida die Taschen aus eben jenem Stoff genäht, weil ich dachte, der reicht doch dicke...
Göttin sei Dank, kann man das Rückteil auch aus zwei Teilen zusammennähen und so ging es dann.

Gut, dann alles zusammengenäht. Für die Bündchen habe ich einen roten Jerseystoff genommen, ich fand den Kontrast sehr schön.
Das Nähen ging relativ schnell. Auch wenn es am Stilloberteil noch mal tricky wurde: Ich hatte es ja länger gemacht, das Rückteil aber nicht. Beides musste nun ja zusammengenäht werden. Also, hab ich noch ein paar Falten an den Seiten eingebaut. Das ging ganz gut!

Und dann die Anprobe: Ich hab sie kaum über die Schultern bekommen und dann hats zweimal leise gekracht. Jetzt war die Martha zwar am Körper, aber dafür hatte ich zwei Löcher an der Quernaht, die das Rückenober- und unterteil verband. Verdammt! Also das ganze wieder vorsichtig ausgezogen und versucht zu retten, was noch zu retten (nähen) war.
Vor der nächsten Anprobe hab ich das ganze vorsichtig ein bisschen gedehnt und dann gings.

Leider sah das ganze einfach scheiße aus:

 

Es ist ok, wenn ich 2,5 Monate nach der Geburt Fritz` noch einen dicken Bauch habe, aber nicht, wenn er in einem Oberteil doppelt so dick aussieht wie er wirklich ist! So konnte ich das nicht anziehen.

Ziemlich frustrierend, wenn das erste etwas anspruchsvollere Werk so in die Hose geht...

Ich habe das gute Stück dann über eine Woche hier rumliegen gehabt und mir viele Gedanken gemacht: Wegwerfen, Kindershirts draus machen? Oder vielleicht doch noch einmal dran wagen?

Ok, und heute hab ich mich dann noch einmal dran gesetzt: Ich habe das rote Bündchen unter der Brust abgemacht & die Seitennaht ein Stück weit aufgetrennt. Dann habe ich aus den letzten Resten des Dutch Loves ein breiteres Bündchen geformt und angenäht.

Ich finde, jetzt siehts besser aus.
Zuerst nochmal zurechtgezupft:



Und dann schief hingestellt. Leider gibt es grade keine besseres Bild, da mein Ältester seltsam unmotiviert ist und die Batterien meiner Kamera auch keine weiteren Versuche zulassen.















Na ja, der Bauch ist immer noch da und meine Brüste immer noch riesig, aber ohne das rote Bündchen unter der Brust finde ich es viel besser. Ich denke aber, in Zukunft werde ich lieber auf solche krassen Muster verzichten.

So, und jetzt schnell zu RUMS!