Dienstag, 24. Januar 2017

Lulu-Fieber

Wer regelmäßig meinen Blog liest, weiß, dass sich am Nikolausmorgen in meinem Adventskalender von Janny eine gelbe Lulu befand. Tatsächlich hatte ich mich mit Janny vorher über dieses schnuckelige Filztäschchen nach einem kostenlosen Schnittmuster von Pattydoo unterhalten und sie schien irgendwie nicht so begeistert, fragte sogar, in welcher Farbe man so eine Tasche denn bitte nähen soll.... was hab ich geantwortert? Gelb! Was hab ich von ihr bekommen? Eine gelbe Lulu! Haha, cleverer Schachzug 💗
Tatsächlich hatte zu diesem Zeitpunkt schon den Filz für zwei Lulus hier liegen, einmal gelb, einmal grau. Die graue Lulu habe ich dann auch noch vor Weihnachten für mich genäht und mit einem wunderschönen alten Webband von Franziska (Das Hauptstadtmonster) aus einem Tauschprojekt verziert.
















Die Lulu eignet sich super als "Ausgehtasche". Alles Wichtige passt rein und sie sieht dabei noch toll aus.
Tja, und dann liegt hier ja noch der gelbe Filz, mittlerweile sogar zugeschnitten. Aber da weiß ich auch schon, für wen ich ein Täschchen nähe.















Wenn man einen halben Meter Filz kauft, bleibt einiges übrig. Leider reicht der Rest nicht für eine zweite Lulu, aber ich bin bei Schnabelina auf diesen Ordnungshüter aus Filz gestoßen. Den werde ich dann mal ausprobieren.

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Dienstag, 17. Januar 2017

Ich nun also auch: 6 Köpfe - 12 Blöcke

Irgendwie kommt an dieser Aktion ja keine vorbei und so wurde auch ich infiziert. Von meiner lieben Janny habe ich den ersten Hinweis auf die Aktion bekommen. Von ihr bekam ich den Link zu Katharinas Blog, den ich schon länger kenne und verfolge, aber mittlerweile begegnet mir diese Aktion wirklich überall.
Natürlich bin ich Mitglied in der FB Gruppe geworden und bin nun eine von mittlerweile über 1400 Frauen, die sich an dem Jahres-Sew-Along beteiligen und alle ihre Version der gleichen Muster nähen und zeigen.
Die Anleitung für den ersten Block findet ihr bei Dothe, sein Name: Rolling Stone. Zusätzlich zu den Anleitungen finden sich auf den Blogs der Gastgeberinnen viele Tipps und Tricks rund um das Quilten.

Ich habe mich mit dieser Idee schnell angefreundet und mir, trotz umfangreichem Stofflager, auch noch extra Stoff gekauft (Tilda "Pardon my garden) und mit vorhandemen kombiniert. Leider!
Denn wie es bei mir so üblich ist, geht so etwas bei mir nicht reibungslos. Präziese nähen ist eh schon so eine Sache, die nicht unbedingt mein Ding ist, aber dann habe ich mich auch noch leider für Leinen als Kombistoff entschieden und das war ein Fehler.
Leinen ist scheiße für sowas, das weiß ich jetzt. Schon beim Zuschneiden hat er sich fürchterlich verzogen, markieren war aus den gleichen Gründen fast unmöglich und dann das Zusammennähen.... ach!
















Auf den ersten Blick mag es ja gehen, aber seht euch mal die Ecke oben links an und dann der ganze weiße "Rand". Übel. Ich habe auf jeden Fall beschlossen diesen Block noch einmal zu nähen und nur noch Baumwolle zu verwenden. Das bedeutet wieder auf Stoff warten, waschen, bügeln und dann auch noch eine freie Minute (Scherz) ein paar freie Stunden finden um zu nähen.
Aber, wenn ich da schon soviel Geld (nicht nur Stoff, sondern auch zwei Inch-Lineale mussten her), Zeit und Arbeit reinstecke, soll es auch richtig toll werden.
Ich werde weiter berichten :-)

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Dienstag, 10. Januar 2017

Herzkissen

Im Rahmen unseres Adventskalenderwichtelns sind Janny und ich auf eine Mitbloggerin aufmerksam geworden, die an Brustkrebs erkrankt ist und sich verständlicherweise schonen muss.
Schnell war klar, dass wir ihr gerne etwas schenken möchten und was liegt da näher, als ein Herzkissen?
Weiß eine nicht, was es damit auf sich hat? Ich zitiere:

"Das Herzkissenprojekt wurde in den USA am "Erlanger Breast Resource Center" entdeckt und von der dänischen Krankenschwester Nancy Friis-Jensen über Dänemark nach Europa gebracht. Weitere Infos auf ttp://www.heartpillow.dk/.
Frauen nähen für Frauen aus dem eigenen Stofffundus und aus Spendenmaterial unentgeltlich Kissen für erkrankte Frauen und verteilen diese in Krankenhäuser und Brustkrebszentren. Das Kissen wurde entwickelt um Schmerzen und Spannungen durch den chirurgischen Eingriff abzubauen, sowie zur Reduktion der operativen Schwellungen unter dem Arm. Das Kissen wird unter dem Arm getragen und hilft zum Beispiel auch bei Autofahrten den Druck durch den Sicherheitsgurt zu mildern."



Mittlerweile sind die Kissen - Janny und ich haben nämlich beide eins genäht - bei der Betreffenden angekommen und im Einsatz.
Wenn eine von euch ebenfalls Lust hat für betroffene Frauen ein solches Kissen zu nähen googelt doch mal nach einem solchen Projekt in eurer Nähe oder fragt in der nächstgelegen Klinik nach.

Und so sieht es aus:















Ich habe das Kissen aus Flanell genäht, weil ich mir dachte, dass das auch auf nackter Haut angenehm ist.
Jetzt hoffe ich, dass ich ein solches Kissen nie wieder für irgendeine die ich kenne nähen muss.

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