Donnerstag, 31. Oktober 2013

Mal wieder was für mich: Ich bin glücklich!

Meine zweite Shelly ist entstanden, endlich! Der Stoff liegt hier seit drei Monaten rum und hat förmlich nach mir gerufen. Jetzt hab ich mir endlich mal die Zeit genommen und in zwei Tagen (danke Anton, dass du gerade so regelmäßige Schläfchen hälst) genäht.
Und sie gefällt mir so gut, dass ich schon den ganzen Tag mit einem dicken Grinsen rumlaufe. Jetzt kann das kalte Wetter kommen.
Und jetzt, Bilderfluuuuuuuut:










































Leider nicht so ideal zum Stillen, aber da ich ja bald wieder arbeiten gehe, passt das :-)

Und jetzt ab damit zum RUMS #44

Montag, 28. Oktober 2013

Bei diesem Wetter,

und ich liebe dieses Wetter, so sieht es aus, wenn ich aus meinem Fenster schaue:















Ist das nicht der wahnsinn? Ich finde den Herbst mit Wind & Sonne, Regen und Wolken toll. Ich mag es, wenn man Zuhause Kerzen anmacht und Tee trinkt, während draußen der Wind pfeift.

Da es aber nicht mehr wirklich warm ist, trägt Fritz eine dicke Strickjacke und eine selbstgestrickte Mütze, diesmal in grün:















Ich hoffe er schläft noch ein bisschen, ich hab nämlich noch was zu nähen.
Verlinkt wird dieser Post *hier*.







Samstag, 26. Oktober 2013

Na gut, ich mach mit: Crochet along


Nachdem ich seit Wochen die Vorbereitungen bei schoenstricken beobachtet habe und mit Spannung am letzten Freitag den Start des crochet alongs einer Babydecke erwartete, komme ich nun einfach nicht mehr drumherum.
Von einer bösen Erkältung niedergestreckt und ans Bett gefesselt, habe ich gestern Abend (mit einer Woche Verzug) begonnen die Decke nachzuhäkeln. Bunte Wolle hatte ich noch Zuhause, wenn sie auch etwas anders ist, als die vorgeschlagene, aber ich denke das kommt hin.
Auch wird es bei mir keine Babydecke geben, denn Fritz hat schon 4 Stück. Ich hab also statt 146 Maschen 292 angeschlagen und werde auch die doppelte Länge häkeln. Das dauert natürlich, aber da es pro Woche immer nur um maximal 10 Reihen geht, werde ich das schon schaffen.
Ich hab also gestern begonnen und bin "schon" bei der vierten Reihe gelandet. Allerdings sehen meine halben Stäbchen (wie die gehen habe ich extra in den Weiten des Netzes nachgeschlagen) irgendwie anders aus, niedriger. Woran das liegt, keine Ahnung, aber vielleicht weiß es ja eine von euch. Es könnte auch sein, dass es einfach dem Umstand geschuldet ist, dass ich sehr fest häkel...
Aber seht selbst:















Jetzt muss ich mich aber ranhalten, denn ich habe einiges aufzuholen.....


UPDATE

Ich habe mir das alles noch mal genau angesehen und mir auch noch mal ein Youtube Video zum Thema halbe Stäbchen (ja, das gibts) angesehen und habe meinen Fehler erkannt.
Tja, und deshalb habe ich noch mal alles aufgezogen (immerhin die Arbeit von 3,5 Stunden gestern Abend) und noch mal alles neu gemacht. Hat also auch sein Gutes, wenn man krank im Bett liegt.

Jetzt sieht es so aus:















Gefällt mir viel besser, weil es nämlich so aussieht, wie es aussehen muss. Ansonsten hätte ich auch echt Probleme bekommen die Höhe zu erreichen....

Und weil heute Samstag ist, geht der Post zu SewingSaSu da sind nämlich auch Häkeleien erlaubt :-)


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Ich bin jetzt auch auf Facebook

Viele Leute kommentieren lieber auf Facebook, also habe ich jetzt eine Facebookseite für AppelKatha erstellt.
Wer möchte darf mich dort gerne "mögen".

Ich hab mir außerdem überlegt, bei 100 Verfolgerinnen hier und auf Facebook, werde ich eine Verlosung starten. Ist ja wohl so üblich unter den Bloggerinnen :-) Allerdings geht das bei Facebook anscheinend schneller als hier. Innerhalb des ersten Tages hab ich schon 91 "Likes"





Montag, 21. Oktober 2013

Und immer wieder montags... oder zumindest meistens

Heute trägt Fritz eine Frida in Größe 80. Ok, sie ist noch zu groß, aber da wächst er ja rein... Also nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich soooo sparsam bin, aber da ich für ein anderes Kind in ebendieser Größe eine ähnliche Hose nähte, hab ich gleich eine für Fritz mitgemacht. Mit Pulli drüber fällt das gar nicht so auf, aber seht selbst:















und noch mal ohne Kind:



















Und ja, ich hab sie passend zu meiner Wickeljacke von Mommymade genäht:












So, und nun gehts damit zu my kid wears, made for boys und kiddikram!







Samstag, 19. Oktober 2013

Herbstwichteln: der erste Teaser

Wie bereits geschrieben, nehme ich an Naehklimbims Herbstwichteln teil.
So langsam muss ich mal in die Puschen kommen. Heute kam die letzte Zutat für mein Wichtelgeschenk, jetzt gibt es keine Ausrede mehr!
So sieht mein Wichtelprojekt bis jetzt aus:


Ich bin gespannt, was es schon von den anderen Teilnehmerinnen zu sehen gibt *klick*



Dienstag, 15. Oktober 2013

Monstazzz - überall!

Auf einmal waren die da: Kühlschrankmonstazzz.
Eben liegen sie noch auf dem Balkontisch und ruhen sich aus..



















im nächsten Moment wuseln sie in den Blumen herum.















Hier suchen sie Schutz bei ihrer großen Schwester. Nützt ihnen aber nix, Ab in den Kühlschrank!

















Das tolle Freebook gibt es bei aprilkind. Und weil heute Dienstag ist, gehts zum Creadienstag.



Montag, 14. Oktober 2013

Jack - das Baggerkuschelkissen

Ich durfte wieder probenähen. Diesmal nichts zum Anziehen sondern ein knuddeliges Kuschelkissen namens Jack von LunaJu.
Jack verbindet zwei Kinderwelten: Die der Fahrzeuge und die der Kuschelkissen. Also, das ideale Geschenk für alle Baustellenfahrzeugeliebhaberinnen unter den Kindern. Von einer Freundin weiß ich dass ihr Sohn bis vor einem halben Jahr seinem Bagger mit ins Bett genommen hat. Schade, dass es Jack damals noch nicht gab....

Das Ebook bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. So kann Jack aus dehnbaren Stoffen, Frottee, Nicki oder auch einfachen Baumwollstoffen genäht werden.
Für meinen ersten Jack (der zweite ist schon in Arbeit), habe ich Fleece und verschiedene Jerseys verwendet:

Ich habe das erste Mal Zackenlitze vernäht - macht Spaß!
















Geeignet ist Jack auch für Nähanfängerinnen. der Schnitt ist übersichtlich und das Ebook mit seinen einzelnen Schritten gut strukturiert. Es gibt verschiedene Abwandlungen, z.B. eine mit langen Wimpern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Das E-Book könnt ihr *hier* erwerben. Viele Spaß beim Nähen!

Der Bagger ist zwar für alle Kinder, aber da dieser Jack für meine Jungs ist, kommt er heute zu Made4boys

Montag, 7. Oktober 2013

Väter in Elternzeit oder: Mein Mann muss ran!



Seit ich wusste, dass ich mit Fritz schwanger bin, war für mich klar, dass ich bei diesem Kind nicht die komplette Elternzeit zu Hause bleiben würde, sondern, dass diesmal der Mann ran muss.
Bei meinem Großen war ich noch im Studium und da der Kindsvater mal hier mal da jobbte, war die Kinderbetreuung kein Thema zwischen uns, konnte ich doch recht schnell wieder das eine oder andere Seminar besuchen. Faktisch hing die Kinderbetreuung aber - bis auf diese wenigen Stunden in der Woche -komplett an mir.
Bei Johnny arbeitete ich als freiberufliche Mediengestalterin von Zuhause aus, mein Mann hatte sein Studium gerade abgeschlossen und begann kurz vor der Geburt Vollzeit zu arbeiten. Klar, ich kümmerte mich ums Kind und wenn er schlief, arbeitete ich. Das war nicht befriedigend und nach drei Monaten, legte mein Mann seinen Dienst so, dass ich jeden Montag "frei" hatte und außer Haus arbeiten gehen konnte. Ohne Diskussion ging das nicht, musste doch der Mann an seinem freien Tag das Kind betreuen, aber ich bestand darauf. Nach einem Jahr kam Johnny in die Kita und ich konnte wieder loslegen.

Heute ist die Situation eine andere. Ich habe noch einmal studiert und einen Job gefunden, der mir richtig Spaß macht: Die Arbeit erfüllt mich, ich habe tolle Kolleginnen und ich verdiene endlich mal mehr als in einem Aushilfsjob. Und damit das so bleibt, muss ich natürlich dranbleiben.

Also, diesmal fast 50/50. Ich bleibe noch bis Ende Dezember Zuhause, dann wird meine Mann von Januar bis Juni Fritz Zuhause betreuen, mit ihm in den PEKIP-Kurs gehen, Johnny jeden Tag in die Kita bringen (als wir noch beide arbeiteten haben wir uns das geteilt) und den Haushalt größtenteils schmeißen.
Das alles stand zwar ziemlich früh fest, heißt aber nicht, dass wir darüber nicht mehr diskutieren. Und nicht nur wir. Die meisten die davon hören (vor allem die Frauen) finden es gut. Erfrischend finde ich, dass eigentlich nur wenige Frauen sagen, wie toll sie das von meinem Mann finden, dass der das "mitmacht" und "Bei meinem Mann wäre das aber nicht möglich (gewesen). In seinem Job blablabla...."
Viele Freundinnen oder Bekannte sagen dazu meist nur: "So muss es sein!". Und so ist es auch! Wer Kinder hat, muss sich auch drum kümmern. Und das sollte selbstverständlich sein. Männer sollten sich genauso zuständig fühlen und es sein, wie die Mütter.
Wie schwer es die "betroffenen" Männer haben, hab ich schon zu genüge gehört oder vielmehr, wie schwer sie es hätten, wenn sie denn in Elternzeit gegangen wären oder gehen würden. Ja, klar. Und Frauen haben natürlich keine Nachteile, wenn sie den Job für mindestens 1 Jahr unterbrechen und danach in Teilzeit wieder anfangen?

aufZehenspitzen sagt dazu: "Ich bemühe mich wirklich, eure Probleme zu verstehen, liebe (verhinderte) neue Väter. Aber wenn ich ehrlich bin, außerhalb meines privaten Umfelds, scheren sie mich einen Dreck. Denn ihr lebt eure Ängste auf den Rücken der (eurer) Frauen aus. Ihr drückt euch, wovor Frauen sich nicht drücken können. Ich will eure blöden “ich bin gefangen im Rollenbild”-Ausreden nicht mehr hören. Und auch nichts von Männlichkeitsverlustängsten. Oder, dass der Job dann drunter leidet oder eben die Finanzen. Woohoo! Denkt ihr, das ist neu für Frauen, die Mütter sind oder werden wollen? Merkt ihr nicht, dass ihr eine Wahl habt und wir noch immer nicht?
(...)
All diese Probleme, die junge Väter beschäftigen, die Identitätssuche, die Ängste, der Gegenwind, all diese Probleme entsprechen meinen Problemen als Frau und Mutter zutiefst. Vermutlich kränkt es mich, dass der Kampf dieser männlichen Minderheit um so viel positiver quittiert wird, als jener von Frauen. Mich ärgert auch, dass bei Müttern immer nur die Rede ist von der “Karriere”, die mit der Familie zu vereinbaren sei. Bei Männern ist es grundsätzlich kompliziert. Das Thema Kind und Karriere ist ein wichtiges, aber doch nicht der Dreh- und Angelpunkt der Diskussion. Denn damit wird die Mehrheit der Frauen von vornherein ausgeschlossen. Es muss auch um die Frauen in Niedriglohnberufen und um Frauen in anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen gehen. Um Frauen mit Jobs eben." 

Und obwohl mein Mann sich auf die kommende Elternzeit und die damit verbundenen neuen Erfahrungen & Möglichkeiten freut, hat er doch neulich tatsächlich gesagt, er hätte ja keine Wahl, er müsse die Elternzeit nehmen, meinetwegen. Um ehrlich zu sein, ich hatte auch keine Wahl, aber die Elternzeit nehmen ich  - wegen Fritz.


Zum Weiterlesen:

aufZehenspitzen: Neue Väter. Ein Perspektivenwechsel
Jochen Königs: 50/50 bedeutet nicht die Auflösung aller Ungerechtigkeiten: